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Prof. Dr. Reiner Sörries

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Reiner Sörries

n.V. per E-Mail: soerries@web.de

  • geboren am 22.10.1952 in Nürnberg
  • 1972-1977 Studium der Evangelischen Theologie, der Christlichen Archäologie und Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 1. und 2. landeskirchliches Examen (Evang.-Luth. Kirche in Bayern)
  • 1977-1979 Vikar in Schwabach/Mfr.
  • 1979 bis 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Historische Theologie der Universität Erlangen
  • 1981 Promotion, 1987 Habilitation. Pfarrer der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.
  • 1992 bis 2015 Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal und Direktor des Zentralinstituts und Museums für Sepulkralkultur in Kassel
  • seit 1994 auch apl. Professor für Christliche Archäologie und Kunstgeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Erlangen
  • seit 2016 im Ruhestand
  • Christliche Archäologie: Der frühchristliche Kirchenraum. Formale, funktionelle und ausstattungstechnische Voraussetzungen für den Ort des Gottesdienstes in der Alten Kirche. Der Raum mit seinem Bildschmuck als Ort der Liturgie.
  • Islamische Archäologie und Kunstgeschichte: Mir der Publikation „Archäologie und Kulturgeschichte des islamischen Friedhofs“ (2015) fand eine gewisse Schwerpunktverlagerung auf die Islamische Archäologie und Kunst statt. Nach der im Druck befindlichen „Einführung in die Islamische Archäologie und Kunstgeschichte“ ist eine Überblicksarbeit über die „Islamische Ikonographie“ in Arbeit. Studien zur orientalisierenden Architektur als Ausdruck eines globalen Historismus sollen folgen.
  • Ist die islamische Kunst gewissermaßen Nachbarin der jüdischen, byzantinischen wie der christlich-abendländischen Kunst sowie der sassanidischen Kunst im Osten, so ist damit das Projekt einer Archäologie der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends verbunden.

(nur einschlägige Veröffentlichungen zur Archäologie und Spätantike sowie in Auswahl zur protestantischen Kunst / Architektur. Nicht aufgeführt sind hier die Titel zur Sepulkralkultur und zu sonstigen Themen)

Monographien

  • Die Bilder der Orthodoxen im Kampf gegen den Arianismus, Frankfurt am Main 1983. (Diss.)
  • Die Evangelischen und die Bilder: Reflexionen einer Geschichte, Erlangen 1983.
  • Die Syrische Bibel von Paris: Bibl. Nat. Paris cod. syr 341. Eine frühchristliche Bilderhandschrift aus dem 6. Jahrhundert, Wiesbaden 1991.
  • Christlich-antike Buchmalerei im Überblick, 2 Bde Text und Tafeln, Wiesbaden 1993.
  • Auxentius und Ambrosius. Ein Beitrag zur frühchristlichen Kunst Mailands zwischen Häresie und Rechtgläubigkeit, Dettelbach 1996.
  • Josef Wilpert (1857-1944): ein Leben im Dienste der christlichen Archäologie, Dettelbach 1998.
  • Das Malibu-Triptychon: Ein Totengedenkbild aus dem römischen Ägypten und verwandte Werke der spätantiken Tafelmalerei, Dettelbach 2003.
  • Daniel in der Löwengrube : zur Gesetzmäßigkeit frühchristlicher Ikonographie, Wiesbaden 2005.
  • Von Kaisers Gnaden. Protestantische Kirchenbauten im Habsburger Reich, Köln-Wien-Weimar 2008.
  • Christliche Archälogie compact: ein topographischer Überblick : Europa – Asien – Afrika, Wiesbaden 2011.
  • Was von Jesus übrig blieb: die Geschichte seiner Reliquien, Kevelaer 2012.
  • „…auf festem Felsengrund…“ Evangelischer Kirchenbau in Südwestafrika, Köln-Wien-Weimar 2012.
  • Spätantike und frühchristliche Kunst: eine Einführung in die Christliche Archäologie, Köln-Weimar-Wien 2013.
  • Von Mekka bis Berlin: Archäologie und Kulturgeschichte des islamischen Friedhofs, Wiesbaden 2015.
  • Einführung in die Islamische Archäologie und Kunstgeschichte, Wiesbaden (im Druck).

Herausgegebene Bücher

  • (gemeinsam mit Klaus Raschzok) Geschichte des protestantischen Kirchenbaues. Festschrift für Peter Poscharsky; Erlangen 1994.
  • (gemeinsam mit Ulrike Lange) Vom Orient bis an den Rhein. Begegnungen mit der christlichen Archäologie. Peter Poscharsky zum 65. Geburtstag, Dettelbach 1997.

Aufsätze

  • Frühchristliche Denkmäler in Albanien, in: Antike Welt, 14,4.(1983), S. 7-26.
  • Das Bild des Christus-Rex in der Sarkophagplastik des vierten Jahrhunderts. Überlegungen zum dogmatischen Hintergrund einer ikonographischen Idee, in: Guntram Koch, Hrsg., Göttinger Orientforschungen Studien zur spätantiken und frühchristlichen Kunst 8, Wiesbaden 1986, S. 139-159.
  • Die polychromen Fragmente im Thermenmuseum zu Rom, in: Antike Welt, 17,3.(1986), S. 3-22.
  • Frühes Christentum in Tirol. Eine Bestandsaufnahme, in: Der Schlern 63 (1989), S. 243-260.
  • Zum Problem heizbarer Räume in spätantiken Kirchenkomplexen des Alpen-Donau-Raumes, in: Römisches Österreich, 17/18 (1989/90), S. 213-235.
  • (gemeinsam mit Ulrike Lange) Die Procla-Platte. Eine polychrome Loculusverschlußplatte aus der anonymen Katakombe an der Via Anapo in Rom, in: Antike Welt, 21, 1 (1990), S.45-56.
  • Frühchristliche Reliquienfunde und Wallfahrtsstätten im Alpen-Donau-Raum (Raetien und Noricum), in: Akten des 12. Internationalen Kongresses für Christliche Archäologie. Bonn, 22.-28. September 1991, Münster 1995, S. 1185-1192.
  • Wie weit war die Christianisierung der Donauprovinzen in der Spätantike wirklich fortgeschritten? Ein archäologischer Reisebericht, in: Römisches Österreich 19/20 (1991/92), S. 161-175.
  • Die Rezeption frühchristlicher Architektur im protestantischen Kirchenbau des 19. Jahrhunderts, in: Geschichte des protestantischen Kirchenbaues. Festschrift für Peter Poscharsky; Erlangen 1994, S. 82-92.
  • (gemeinsam mit Ulrike Lange) Formale und inhaltliche Parallelen zu den Zwickelbildern am Bassus-Sarkophag in Rom, in: Vom Orient bis an den Rhein. Begegnungen mit der christlichen Archäologie. Peter Poscharsky zum 65. Geburtstag, Dettelbach 1997, S. 219-245.
  • Sandschlitten, Eselskarren und Elefanten-Quadriga. Totentransport in der Antike, in: Antike Welt, 30, 6 (1999), S. 587-593.
  • (Gemeinsam mit G. Paolucci) Die Sammlung Otello Cambi aus Chiusi. Zur Ausstellung „Die Etrusker. Entdeckungen im Verborgenen“ in Kassel, in: Antike Welt, 34, 2003, S. 295-298.
  • Gräberstraßen und Nekropolen nach römischen Vorbild: Das Friedhofswesen in den germanischen Provinzen des Imperium Romanum, in: Zentralinst. u. Museum für Sepulkralkultur Kassel, Hrsg., Raum für Tote: Die Geschichte der Friedhöfe von den Gräberstraßen der Römerzeit bis zur anonymen Bestattung, Braunschweig 2003, S. 11-26.
  • Dem Geheimnis der Katakomben auf der Spur. Die unterirdischen Begräbnisstätten aus frühchristlicher Zeit außerhalb Roms sind bislang kaum bekannt, in: Antike Welt, 37, 4 (2006), S. 47-54.
  • Josef Wilpert als Kritiker der „Römischen Schule“, in: Stefan Heid, Hrsg., Giuseppe Wilpert archeologo cristiano: atti del convegno (Roma, 16-19 maggio 2007), Rom 2009, S. 225-230.