Lehrstuhl für Christliche Archäologie

Diese Website der Erlanger Christlichen Archäologie mit Informationen zum Fach und zum Lehrstuhl, zu unseren Studienangeboten und Forschungsprojekten wird gerade umstrukturiert – wir bitten um Verständnis für diverse Ungereimtheiten!

Der Lehrstuhl geht auf das 1886/87 gegründete Seminar für Kirchliche Kunstarchäologie zurück und ist heute als deutschlandweit einziger Lehrstuhl für Christliche Archäologie im Fächerverband der Evangelischen Theologie angesiedelt (in Erlangen ist der Fachbereich Theologie ein Bestandteil der Philosophischen Fakultät).

Ravenna-Exkursion_2004_Baptisterium der Arianer_Mosaik Taufe Jesu_Foto: Nicol

In Forschung und Lehre behandelt der Erlanger Lehrstuhl für Christliche Archäologie ein weites Spektrum von architektonischen und bildkünstlerischen Denkmälern sowie archäologischen Funden und Befunden. Traditionell werden hier nicht nur die Kernthemen des Fachs wie die frühchristlich-byzantinische Kunst, sondern auch spätere kulturgeschichtlichen Epochen und archäologische Zeugnisse des frühen Christentums außerhalb des euromediterranen Raums behandelt. Somit bietet sich die Möglichkeit, kultur- und religionsgeschichtliche Phänomene über größere Zeiträume und geographische Regionen hinweg zu verfolgen. Dies macht den Erlanger Lehrstuhl international einzigartig.

Seit 2017 wird der Bereich der Visual Digital Humanities zunehmend in die Lehre einbezogen, beispielsweise in den Projekten CA 2.x – Einführung in die Christliche Archäologie im Inverted Classroom, QuiS II – Lehrvideos von Studierenden für Studierende und Virtual Excursions. Besuchen Sie dazu auch unseren Youtube-Kanal INVESTIGATIO_CA.

Einen Eindruck von den Lehrstuhlräumlichkeiten erhalten Sie in unserem virtuellen 360-Grad-Rundgang.

Aktuelles

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Weitere aktuelle Publikationen

Ute Verstegen (2026): Christliche Archäologie, in: van Oorschot, Frederike / Nunn, Christopher A. (Hrsg.): Kompendium Computational Theology, Bd. 2: Potentiale Digitaler Forschung in der Theologie, Heidelberg: heiBOOKS, 2026, S. 91–131. https://doi.org/10.11588/heibooks.1715.c25584

Johann Friedrich Tolksdorf, Manfred Woidich, Matthias Blana, Jenny Abura, Gontran Sonet, Simon Mindermann, Samantha Greeves, Eva Kropf, Stefan Hölzl, A double-sided ivory comb with two animal pursuit scenes from a 6th century CE burial at Deiningen, Germany, in: Journal of Archaeological Science: Reports 69, 2026, 105579, https://doi.org/10.1016/j.jasrep.2026.105579.

Stefanie Hoss, Ute Verstegen (2025): Early Christian Themes and Symbols on Roman Militaria of the 4th to 6th/7th Centuries CE, in: Frontière·s, Supplément 3, 2025, S. 119-149. DOI: https://doi.org/10.4000/14dyk

Jenny Abura – Carsten Mischka – Josep Maria Macias Solé – Albert Ribera i Lacomba – Miquel Rosselló Mesquida – Òscar Caldés (2024), Aquilué Prospecciones geofísicas en la ciudad tardoantigua de València la Vella (Riba-roja de Túria, València, España) en 2023, in: Madrider Mitteilungen 65, 272-284. https://doi.org/10.34780/9c46-136c

Kleinitz, Cornelia, Wazi Apoh, Ernest K. Fiador, Christian Hartl-Reiter, Birgit Kleefeld, Dietmar Kurapkat, Jörg Linstädter, Kathrin Loges, Ute Verstegen and Annika Zeitler (2024): “Kpando, Ghana. Investigating Townscapes and Soundscapes of the German Colonial Period: Building Archaeology, (Oral) Histories and Sound Studies in the Volta Region. Research in 2024”. E-Forschungsberichte des DAI, December 2024, S. 1–40. DOI: https://doi.org/10.34780/4kwg8k09.

Ute Verstegen (2024): „Videos als Wissensquellen für die Geschichtswissenschaft“. In: Christina Antenhofer; Christoph Kühberger; Arno Strohmeyer (Hg.): Digital Humanities in den Geschichtswissenschaften. Wien, S. 413-431.

Ute Verstegen (2024): „Spätantike Kirchenräume als Orte ästhetischer Bildung. Wahrnehmungslenkung in der Kirchweihrede des Eusebius von Caesarea in Tyros“. In: Peter Bubmann (Hg.): Kunst – Raum – Religion. Orte und Wege ästhetischer Bildung. Bielefeld, S. 19–42.

Klaus Raschzok, Ute Verstegen (2024): „Zur Räumlichkeit von Religion. Grundlegende kulturwissenschaftliche und theologische Reflexionen in der deutschsprachigen Forschung des 21. Jahrhunderts“. In: Peter Bubmann (Hg.): Kunst – Raum – Religion. Orte und Wege ästhetischer Bildung. Bielefeld: transcript Verlag, S. 131-136.